Entwicklung sicherheitskritischer Systeme

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung + Übung Langtext
Veranstaltungsnummer S 1243
Semester SS 2011 SWS 4
Erwartete Teilnehmer
Rhythmus jedes 2. Semester
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Termine iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Datum Raum Vst.-Art Bemerkung findet statt fällt aus am
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Do 10:00 - 12:00 wöchentl. 28.04.2011 - 15.07.2011 D3 - Informatik - PC-Pool 301    
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Mo 13:00 - 15:00 wöchentl. 02.05.2011 - 15.07.2011 D3 - Informatik - PC-Pool 302    
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Mi 08:30 - 10:30 Einzel 18.05.2011 D5 - Hörsaalgebäude Tannenhöhe - Hörsaal T3 - Gesperrt!!!!!    
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Di 10:00 - 12:00 wöchentl. D5 - Hörsaalgebäude Tannenhöhe - Hörsaal T3 - Gesperrt!!!!!    
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Do 10:00 - 12:00 wöchentl. D5 - Hörsaalgebäude Tannenhöhe - Hörsaal T3 - Gesperrt!!!!!    


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Huhn, Michaela, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Informatik
Inhalte
Veranstaltungsinhalt

Bei sicherheitskritischen Systemen dominiert der Sicherheitsprozess auch die Entwicklung der Software:
Früh in der Entwicklung wird die Risiko- und Gefährdungsanalyse durchgeführt, in der potentielle sicherheitsrelevante Schwachstellen identifiziert werden.  Im anschließenden sicherheitsgerichteten Entwurf wird durch bewährte Entwicklungsmaßnahmen ein funktional sicheres System konstruiert. Vor der Inbetriebnahme wird ein Sicherheitsnachweis erstellt, in dem das Erreichen der Sicherheitsziele nachvollziehbar belegt werden muss.
Das Vorgehen wird durch anwendungsspezifische Normen und Standards geprägt. Für die Software-Entwicklung und Qualitätssicherung für Systeme mit höherer Kritikalität werden formal fundierte Methoden empfohlen.

Inhalte des Moduls sind
- Grundbegriffe sicherheitskritischer Systeme
- Normen für sicherheitskritische Software (Domäne: Bahn, Automotive, Medizinische Geräte)
- Konsequenzen für den Entwicklungsprozess
- Sicherheitsanalyse
- Spezifikation und Entwurf sicherheitskritischer Software
- Verifikation und Validierung
- Sicherheitsnachweis

Dieses Modul vermittelt den Studierenden ein Verständnis für das emergente Thema Sicherheit und die Konsequenzen für die Entwicklung von Software.
In der Vorlesung lernen die Studierenden Methoden und geeignete Werkzeuge für die Aktivitäten eines sicherheitsgerichteten Software-Entwicklungsprozesses kennen. Insbesondere wird die zertifizierte, kommerzielle Werkzeugumgebung SCADE von Esterel Technologies als Beispiel eines sicherheitsgerichteten, modellbasierten Ansatzes eingesetzt werden.

Der Praxisbezug wird durch kleinere Fallstudien aus der Bahnsicherungstechnik, der Medizintechnik und Fahrerassistenzsystemen aus dem Automotive-Bereich hergestellt.

Das Modul vermittelt  Fähigkeiten und Kompetenzen für die verantwortungsvolle Konstruktion sicherheitsrelevanter Software sowie für die Bewertung von Entwicklungsmethodiken in puncto Sicherheit.

 

Zielgruppe: Studierende der Informatik, technischen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Automatisierungstechnik im Master und fortgeschrittene Bachelor.


 


Vorlesungsverzeichnis
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2011 , Aktuelles Semester: SS 2015

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